Haupttribühne des Parkstadions (FC Schalke 04) in Gelsenkirchen
Wie eine maßgeschneiderte Dehnungslösung dem Parkstadion 20 zusätzliche Jahre Spielbetrieb sicherte – vor über 70.000 Zuschauern pro Spiel.
AUFTRAGGEBER
Stadt Gelsenkirchen
BAUJAHR
1973
DACHFLÄCHE IN QM
4.500,00
AUFTRAGSVOLUMEN
PLANER
Ausgangslage
Nach der Errichtung des Parkstadions im Jahr 1973 senkten sich die Stützenkonstruktionen der Haupttribüne über die Jahre ab – und das in unterschiedlichen Abständen um bis zu 26 cm. Die ungleichmäßigen Bewegungen brachten die Dachfläche aus Kalzip-Eindeckung an stark beanspruchten Stellen zum Einreißen. Das Dach wurde undicht, der Spielbetrieb war gefährdet.
Die Lösung
Gemeinsam mit der Firma Kalzip entwickelte die Johannes Meiner GmbH eine spezielle Dehnungslösung. Sie war darauf ausgelegt, selbst diese außergewöhnlich großen Setzungen aufzufangen – ohne dass die Dachfläche dabei weiter beschädigt wurde. Die Konstruktion bewegte sich mit dem Bauwerk, statt ihm Widerstand entgegenzusetzen.
Das Ergebnis
Die Sanierung sicherte dem Stadion weitere 20 Jahre verlässlichen Spielbetrieb – mit Besucherzahlen von über 70.000 Zuschauern je Spiel. Erst danach musste das alte Parkstadion einer modernen Arena weichen.
Ein Projekt, das zeigt: Wo Standardlösungen an ihre Grenzen stoßen, entsteht durch enge Zusammenarbeit und technische Erfahrung eine Lösung, die hält – auch unter extremen Bedingungen.

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